Dienstag, 30. April 2013

Aktion: Vier Wochen vegan essen!


Der Deutsche Tierschutzbund hat gemeinsam mit dem Magazin "Ein Herz für Tiere" eine für mich ziemlich interessante und bemerkenswerte Aktion ins Leben gerufen, die da lautet: 4 Wochen VEGAN essen!

Aci nimmt sichs ganz fest vor! :)
Und was ist mit euch?
Die Aktion startet am 01.05.2013 - also morgen - und man kann sogar etwas dabei gewinnen (es werden 30 Kochbücher zum entsprechenden Thema "Vegan essen" verlost). Anmelden kann man sich hier.

Leider ist es mir nicht möglich, jetzt schon ab dem ersten Mai aktiv mitzumachen. Naja, am 14.05.2013 auf meiner Hochzeit wird halt ein großes Buffett aufgefahren und da haben wir auch Fleisch und Co. eingeplant. 

Wie dem auch sei. Ich möchte die Sache mit dem "4 Wochen vegan essen" für mich selbst dennoch einmal ausprobieren.

Nicht jetzt sofort. Aber irgendwann in 2013, dann eben unabhängig von dieser Aktion des Deutschen Tierschutzbundes und Ein Herz für Tiere. Wann genau weiß ich noch nicht, aber ich möchte hier auf  meinem Blog dann auf jeden Fall darüber berichten und evtl. die Rezepte vorstellen, die wir während dieser Zeit kochen werden. Ggf. muss ich mir dann auch mal Rat holen oder Dampf ablassen.

Ich werde mich mal mit meiner besseren Hälfte besprechen, wann wir die Aktion gemeinsam durchziehen. Vielleicht nicht gerade in den Sommermonaten, denn er grillt furchtbar gerne (jaja, ich weiß, da fangen die Ausreden an.. *lol*). Nein, ernsthaft, wir picken uns einen passenden Monat heraus und dann gibts kein Wenn und Aber mehr: Dann wird 30 Tage lang vegan gegessen!

Grundsätzlich kann ich zu dem Thema sagen, dass ich mehrere Vegetarier und Veganer kenne und schon zugeben muss, dass es mich immer beeindruckt hat; Die Fähigkeit, die eigene Ernährung dermaßen konsequent umzustellen, aus alten oft anerzogenen Denkmustern auszubrechen und die nötige Willenskraft, die dafür sorgt dass man das ganze auch dauerhaft und nachhaltig durchzieht.

Das bewundere ich. Aus tiefstem Herzen. Ganz ehrlich.

Unabhängig davon aus welchen Beweggründen sich jemand jetzt dafür entscheidet, kein Fleisch und/oder andere tierische Produkte mehr zu sich zu nehmen: Dahinter steht eigentlich immer eine starke Persönlichkeit mit beneidenswert großer Charakterfestigkeit. So hab ichs erlebt.

Zugeben muss ich jetzt, dass ich weit weniger Durchhaltevermögen besitze. Deshalb ist es denke ich gut, mit der 4-Wochen-Aktion erstmal in die Thematik "hinein zu schnuppern". Ob man das dann weiterführen möchte oder nicht, wird die Zeit zeigen. Auf jeden Fall geht probieren ja bekanntlich über studieren. ;)

Wie steht ihr zu dem Thema vegetarisch bzw. vegan essen? Nehmt ihr ebenfalls an der Aktion teil oder habt ihr euch schonmal eine gewisse Zeit entsprechend ernährt? Oder seid ihr vielleicht selbst "eingefleischte" Vegetarier oder Veganer und könnt mir nützliche Tipps oder leckere Rezepte mit auf den Weg geben?

Führt ihr vielleicht sogar einen Blog über vegetarisches oder veganes Essen? Dann lasst mir doch bitte euren Bloglink zum Stöbern da! :)

Ich bin auf eure Rückmeldungen gespannt!
Und ein paar Motivationsschübe könnten auch nicht schaden. ;)



Montag, 29. April 2013

Just for 1 Day ... [Traumberuf]


Die liebe Mimi hat auf ihrem Blog dinks & bams zur Bloggerparade aufgerufen. Das ist das erste Mal, dass ich an solch einer Aktion teilnehme. Also habt bitte Nachsicht mit mir. ;)

Das Thema lautet "Traumberuf". 

Was würde ich also beruflich tun, wenn ich es mir aussuchen könnte? Was wäre anders als es jetzt ist? Die Antwort wird euch vielleicht überraschen..

Mein Lebtag wollte ich immer ins Büro.

Mein Berufsberater damals auf der Hauptschule meinte immer: "Entschuldige Aci, aber mit einer 4 - 5 in Mathe kannst du niemals im Büro arbeiten. Da nimmt dich keiner. Und schon gar nicht mit Qualifizierendem Hauptschulabschluss. Da brauchst du mindestens Mittlere Reife."

Ja.. nu.. Und wo bin ich gelandet? Genau. Im Büro. Trotz 4 - 5 in Mathe. Berufsberater sind wirklich realitätsfremd. Manchmal. Als müsste man bei jeder Bürotätigkeit im Kopf alles mögliche rauf und runter rechnen können. Ganz sicher nicht. Und kaufmännisches Rechnen beherrsche ich trotzdem. Ist auch echt ganz anders als der Kram früher in der Schule. Und wozu gibt's Taschenrechner?

Wie dem auch sei. Der Berufsberater hat mir damals also meinen Traum vom Bürojob ausgeredet. Vorerst. Ich fing eine Ausbildung auf einer Sozialpflegeschule an. Das war absolut gar nicht mein Thema, hab ich auch nicht durchgehalten.

An dieser Stelle sei gesagt:
Jede Altenpflegerin und Krankenschwester hat meinen aufrichtigen Respekt. Ich bewundere jeden, der den Job psychisch und physisch durchhält. Ehrlich.

Nach diesem verunglückten Versuch probierte ich mich weiterhin in der Gesundheitsbranche. Als Arzthelferin. An sich gefiel mir das schon besser, weil der Beruf auch durchaus Verwaltungsarbeiten mit sich bringt.

Bloß.. wenn man eine eher introvertierte Persönlichkeit hat, tut man sich oft schwer mit den Patienten umzugehen und auf sie zuzugehen. Ich war dabei ziemlich unglücklich, also orientierte ich mich erneut um...

Und landete - genau - im Büro. Alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Beim dritten Anlauf klappte es dann auch endlich mit der Ausbildung und dem "glücklich sein" im Job. Ich bestand mit Auszeichnung meine Abschlussprüfungen. Ganz nebenbei errang ich über den zweiten Bildungsweg auch noch meinen Mittleren Bildungsabschluss. Inzwischen habe ich nebenbei sogar studiert, ein Fach davon war BWL. Tja lieber Herr Berufsberater: Nix war's mit "dumme Hauptschülerin". ;)

Meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation und meine Weiterbildung zur Bildungsmanagerin in der Sozialwirtschaft absolvierte ich in einem der größten sozialen Unternehmen der Welt. Dort bin ich auch weiterhin angestellt; Als Sachbearbeiterin in der Bildungs-Branche.

Und fand damit meinen persönlichen Traum-Job.

Warum kann ich das über einen Beruf sagen, der so langweilig klingt? Büro.
Was soll daran schon Besonders sein?  Man sitzt den ganzen Tag am Computer, macht seine Schreibarbeiten, telefoniert, bearbeitet möglicherweise ein paar E-Mails. Organisiert und koordiniert Dinge..

Was kann so eine Tätigkeit also zum Traumberuf machen?

In meinem Fall kommt da noch eine sehr bemerkenswerte Hintergrund-Info dazu, die meinen Beruf für mich zum Traumberuf macht: Es ist die Tatsache, dass ich mein Leben lang, seit meiner Sandkasten-Zeit, bereits ein Teil dieser riesigen Organisation war. Ehrenamtlich. Und nun auch hauptamtlich.

Es war mein Hobby. Die Menschen fast sowas wie meine Familie.
Das bedeutet, ich habe nicht nur mein Hobby zum Beruf gemacht - sondern arbeite auch mit Menschen zusammen, die mich von kleinauf kennen und denen ich mich teilweise so nahe fühle, als wären sie ein Stück meiner Familie.

Ich bin meinem Chef unglaublich dankbar, dass er mir damals die Chance gab mich beruflich zu beweisen. Und das er mir dann einen stabilen, abwechslungsreichen Arbeitsplatz geschenkt hat, der mir Spaß macht und von dem ich aus ganzem Herzen sagen kann: Ich tue was ich liebe. Und ich liebe was ich tue.

Ich kann mir keinen anderen Beruf wünschen, als den, den ich ausübe. Denn meine Arbeit ist ein Traum und ich bin froh, dass ich ihn leben darf. :)


Mit dem Klick aufs Bild gelangt ihr direkt zur Bloggerparade von Mimi. :)


Sonntag, 28. April 2013

Naoki Urasawas "Monster" als Real-Verfilmung!


Aci als Blondine?
Aci als Anna Liebert aus Monster!
Monster - das ist der Name eines japanischen Manga (und schließlich auch Anime), der mich auf besondere Weise faszinierte und fesselte.

Der Mangaka Naoki Urasawa hat mit der gewaltigen Geschichte einen unsagbar krassen Krimi-Thriller geschaffen, der vor allem auch uns Deutschen wirklich begeistern sollte.

Denn: Monster spielt größtenteils in Deutschland und nimmt direkten Bezug auf die deutsche Geschichte und den kalten Krieg.


Die Geschichte beginnt 1986 in Düsseldorf. Ein japanischer Chirurg an einer renommierten deutschen Klinik rettet einen Jungen namens Johann der mit einem Kopfschuss ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Dr. Tenma schafft es, mit einer komplizierten Operation die Kugel aus dem Gehirn des Jungen zu entfernen. 

Original Cover vom Anime Monster
(by Naoki Urasawa)
Doch dann beginnt eine Reihe mysteriöser Ereignisse in die der junge Arzt Kenzo Tenma unwiderruflich mit hinein gezogen wird. Er verliert alles; seine Verlobte, seine Aussicht auf den Chefarztposten der Chirurgie, schlussendlich seinen Arbeitsplatz und seinen guten Ruf - denn auf einmal ist er der Hauptverdächtige in einer Mordserie und alles wendet sich gegen ihn. 

Tenma sieht sich plötzlich vor der Frage: Hat er möglicherweise mit der Rettung des Jungen ein Monster erschaffen?

Eine rasante Verfolgungsjagd beginnt, in der Tenma versucht der Sache auf den Grund zu gehen, das Monster aufzuspüren und schlussendlich seinen Fehler zu berichtigen. Dabei lernt er einige interessante und ebenso geheimnissvolle Menschen kennen, die seinen Weg ein Stück weit begleiten.

Monster führt uns tief in die menschliche Psyche, an den Abgrund der menschlichen Seele. Monster lässt uns schwanken, was moralisch gut und richtig ist. Und hinterfragen, was eigentlich wirklich böse und falsch ist. 

Lange Rede kurzer Sinn: Monster ist eine spannende und hochintelligente Geschichte, genau nach meinem Geschmack.

Der Grund meines Postings und die großartige Nachricht:

Monster bekommt eine Real-Verfilmung! 

Ich erlaube mir jetzt einfach mal aus dem Posting des DGF Magazins zu zitieren:
"Kein Geringerer als der große GUILLERMO DEL TORO (Pan's Labyrinth, Cronos, Pacific Rim) wird die Thrillerserie produzieren und teilweise als Drehbuchautor betreuen. Hauptsächlich schreiben wird jedoch STEVEN THOMPSON, der sich als Drehbuchautor von Doctor Who und vor allem der genialen BBC-Serie Sherlock einen Namen gemacht hat. Ebenfalls an der Serie beteiligt ist der japanische Verlag Shogakukan, die die Vertriebsrechte besitzen, und somit auch der Urheber NAOKI URASAWA. Hergestellt wird Monster für den US-Pay-TV-Sender HBO, der momentan dank solcher Serien wie Game Of Thrones, Rom, Band Of Brothers und Boardwalk Empire einen unglaublich seriösen Ruf genießt und für seine immens hohen Ansprüche bekannt ist. Ein besseres Team für Monster kann man sich da eigentlich gar nicht vorstellen." // > Quelle <

Ja nu, was soll ich sagen? Ich freu mich drauf!!
Kanns kaum erwarten bis es einen Trailer für die Real-Verfilmung gibt. ;)


Hier für euch nun noch ein Einblick in die Anime-Serie, 
die übrigens aus 74 Folgen besteht:






Projekt 365: Woche 26

vom 22.04. bis 28.04.2013






Und Aci's Blütenwahnsinn geht weiter. ;)
Ja, ich kann halt auch nix dafür. Die Natur bringt die wundervollsten Blümchen hervor. Und ich finde wirklich manche dieser Blüten einfach wunderschön und bezaubernd. 





Freitag, 26. April 2013

Die Faszination "One Piece"


Aci - das One Piece Fangirl! ;)
Ich wurde schon öfter in meinem Leben gefragt: "Warum bist du so ein großer Fan von One Piece?". Oder eigentlich vielmehr: "Was zur Hölle findest du nur an dieser eigenartigen, kindischen Piraten-Zeichentrickserie?" *räusper*

One Piece ist jetzt schon seit 10 Jahren ein Teil meines Lebens. Alles fing damit an, dass ich rumzappte und im Mittagsprogramm von RTL2 darauf stieß. Ich weiß noch genau: Die aller erste Folge die ich von One Piece sah war die, wo Zoro in Käptn Morgans Gewalt ist und Ruffy ihn bittet, ein Teil seiner Piratencrew zu werden.

Das war 2003.

Erster Eindruck: "Würg wassn das fürn hässlicher Zeichenstil?!" ^^

Aber ich blieb dann doch irgendwie daran hängen und obwohl ich mich erst an den für mich damals sehr eigenartigen Stil gewöhnen musste, fesselte mich die Story. Ja.. letztendlich so sehr, dass ich irgendwie nie wieder davon los kam.

Was macht One Piece für mich also so anziehend, dass ich die Serie und dann auch den Manga seit über 10 Jahren immer weiter verfolge? Das ich anfing das japanische Original zu schauen? Das ich anfing, PVC-Statuen davon zu sammeln?

One Piece hat seine ganz eigene Magie. Ich glaube, so richtig verstehen tut das nur jemand, der One Piece leiden mag. Ich persönlich bin ja der festen Überzeugung: Wer One Piece nicht leiden mag, KENNT One Piece nicht. *grins*

Der Mangaka Eiichiro Oda hat wahnsinnig viele wichtige Werte in seine Geschichte gelegt, die auf unglaubliche Weise erzählt werden und die sich prägend in die Seelen ihrer Zuschauer (oder Leser) fressen.

Oda versteht es für mich besser als jeder andere, mit den Gefühlen seiner Leser zu spielen. Man erlebt die Geschichte mit den Charakteren mit. Durch alle Höhen und Tiefen, durch Freud und Leid – man schaut ihnen nicht nur zu, man ist dabei. So fühlt es sich an.

Prinzessin Vivi Nefeltari, mein
persönlicher Lieblings-Charakter.
(c) Eiichiro Oda / One Piece Manga
Die Charaktere erreichen eine derartige Tiefe, dass man nicht nur die Crew und ihre Freunde bestens verstehen und lieben lernt, sondern sogar auch ihre Feinde und Rivalen. Und ehrlich: Es ist mir noch niemals vor One Piece untergekommen, das ich jedes Mal – wirklich jedes verdammte Mal – über die bescheuertsten Running-Gags lache und manchmal aufgrund von überraschenden Storywendungen so sehr heule, dass meine Augen noch Tage danach brennen.

Die Geschichte um den größten Piratenschatz der Welt (das One Piece) und die Strohhut-Bande wird mit einem Können erzählt, dass man gar nicht glauben kann, dass sich die Story überhaupt noch steigern und weiterentwickeln kann – ein episches Ereignis jagt das nächste und man hat zwischen den einzelnen Arcs kaum Zeit zu verschnaufen und sich von den letzten Geschehnissen zu erholen.

Oda ist ein Genie. Er hat nicht nur meine tiefste Bewunderung sondern auch Verehrung für sich gewonnen. Mit One Piece hat er seinen Lebenstraum erfüllt und gleichzeitig ein Meisterwerk geschaffen, auf das zumindest ich auf keinen Fall mehr verzichten möchte.

Seit 1997, also seit nunmehr 16 Jahren, erscheinen die Mangas und genau so lange hält die unglaubliche Erfolgsgeschichte von Eiichiro Oda und seiner Piratengeschichte an. Keiner weiß, wie lange er uns noch mit seinen wundervollen Geschichten um die Mugiwara-Piraten beglücken wird, aber jeder Fan hofft insgesamt ja doch, dass es niemals endet.

Egal wie gespannt wir alle sind, was das One Piece wirklich ist. *g*

One Piece ist für mich pure Faszination. 
One Piece ist Abenteuer. Freundschaft. Liebe. Füreinander einstehen. Es ist der tiefste Abgrund der menschlichen Seele und das erhabenste Hochgefühl, das ein Mensch empfinden kann. One Piece ist Ehrgefühl. Kampfgeist. Träume leben. Die schlimmsten gesellschaftlichen Probleme in unserer Welt und die Zivilcourage, dagegen anzugehen. One Piece ist Licht und Schatten. Freude und Leid. Unfassbares Leid. Aber auch die Stärke, alles zu ertragen und weiterzumachen.

Und: One Piece bildet. Im Ernst. Ich habe noch nie einen Manga oder Anime gelesen/gesehen, aus dem man so viel lernen kann; Nicht nur soziale Werte und Tugenden, die in unserer heutigen Gesellschaft sträflichst vernachlässigt werden, sondern auch echte Geschichte. Spannende historische Persönlichkeiten und Ereignisse, von denen ich ohne One Piece niemals erfahren hätte.

Kurzum: 
One Piece ist ein Meisterwerk..
..und ich bin Oda wirklich unglaublich dankbar dafür.








Dienstag, 23. April 2013

Cheerful Japan Nendoroids - Kurisu & Mayuri (Steins;Gate)


An dieser Stelle möchte ich euch zwei ganz besondere Figuren in meiner kleinen Sammlung vorstellen. Und zwar die Cheerful Japan Version von Kurisu und Mayuri aus dem Videospiel bzw. Anime Steins;Gate. 

Falls ihr euch erinnert, ich hatte die normale Version schon mal vorgestellt. Und zwar hier, bitte dem Link folgen. Dort erfahrt ihr auch mehr über die Geschichte und die Charaktere, wenn es euch interessiert.

Besonders ist diese Version deshalb, weil "Cheerful Japan" der Name eines Charity-Projektes ist, das die Goodsmile Company ins Leben gerufen hat um den Norden Japans nach dem großen Erdbeben im März 2011, dass eine furchtbare Tsunami- und Atomkatastrophe nach sich zog, wieder aufzubauen. 

Von jeder innerhalb dieses Projektes entstandenen und verkauften Figur wurden 1000 Yen zugunsten der Opfer jener Ereignisse gespendet. 

Meine liebe Freundin Lexi hat auf ihrem Blog NendOtaku einen ausführlicheren Bericht über die innerhalb des Projektes entstanden Figuren gepostet, wenn es euch näher interessiert besucht doch ihren Blog.

So. Nun bin ich ja ohnehin ein großer Steins;Gate Fan und fand die beiden Mädels im Cheerleader-Outfit einfach mal super niedlich. Dazu noch was Gutes tun - wer kann da schon nein sagen? Also waren sie dann ganz schnell meine. ;)

Hier möchte ich einfach mal ein paar Fotos zeigen. Habe neulich nämlich Fotoshooting gemacht. Extra für euch. Das sind sie also; Kurisu und Mayuri aus Steins;Gate - und sie kommen mit massig Zubehör!








 


Und hier noch zwei Fotos mit den beiden alternativen Gesichtern für die Figuren.. Das von Mayuri find ich irgendwie sehr suspekt. *grins*







Alles in allem muss ich wirklich sagen, dass ich froh bin mir die zwei gekauft zu haben. Und das ich so auch einen kleinen Teil zum "Cheerful Japan" Projekt beitragen konnte. Ich mag die Farben der Outfits, die Posen in welchen man sie präsentieren kann, die Pompoms und eigentlich alles was sie mitbringen. 

Kurisu und Mayuri sind auch einfach zwei ganz tolle Charaktere.
Schön, dass es sie in dieser Version gibt.

Was meint ihr? :)


Und wie immer natürlich:  Falls euch das Thema Nendoroids generell interessiert, empfehle ich euch den Blog von Lexi - NendOtaku - wirklich wärmstens. :)


Weitere Reviews von Aci?
Steins;Gate Nendoroids - Kurisu & Mayuri
Black Butler Nendoroids - Ciel & Sebastian
Cheerful Japan Nendoroids - Kurisu & Mayuri (Steins;Gate)
Robotics;Notes Nendoroids - Akiho & Kona aka Frau

Montag, 22. April 2013

Entschuldigungen.. Und was oft daraus gemacht wird..

Ein kurzer Gedankensplitter zum Thema Entschuldigungen. 

Aci gegen verlogene "Sorrys"!
Manche Leute finden, "Entschuldigung" zu sagen sei schwer. Sie finden, dass "Sorry" eins der härtesten Worte überhaupt auf dieser Welt ist. 

Ich finde das nicht. Wenn ich Fehler mache und sie aufrichtig bedauere, kann ich schon "Entschuldigung" sagen. Natürlich. Wäre das nicht so, würde mir ein großes Stück Sozialkompetenz fehlen.

Aber das Ding ist: Was, wenn mir gar nichts leid tut und/oder ich auch nicht zustimmen kann, überhaupt etwas falsch gemacht zu haben? Was ist, wenn ich mich gar nicht so fühle, als wäre jetzt eine Entschuldigung fällig?

Sollte man sich dann trotzdem entschuldigen? 
Und warum? Etwa um des lieben Friedens Willen? 

Bringt dem Gegenüber eine falsche Entschuldigung denn überhaupt etwas? Ich meine, dann ist das Wort auf das die andere Person so sehnlichst gewartet hat, zwar gesagt - aber wie viel Wert hat denn noch eine unehrliche Entschuldigung?

Sollte der Satz "Es tut mir leid" nicht auch einen echten Kern besitzen, anstatt einfach so lapidar dahergesagt zu werden? 

Was hat mein Gegenüber denn davon, wenn ich ihn nach einem Streit auch noch mit diesem Satz belüge?  Denn etwas anderes als eine Lüge ist es ja nicht, wenn ich es zwar sage aber gar nicht meine. 

Und macht das nicht alles nur noch schlimmer? 

Warum gibt es also Menschen die wie die Irren auf eine Entschuldigung pochen? Ist ihnen denn nicht klar, dass damit das Problem auch nicht aus der Welt geschafft wird? Und das sie ihren Streitpartner eigentlich nur dazu auffordern, sie ganz dreist anzulügen? Ein Freifahrtschein quasi, dem anderen das zu sagen was er hören will, auch wenn mans gar nicht meint, nur damit er Ruhe gibt. 

Die Ruhe vor dem nächsten Sturm..

Eine Entschuldigung. Eine aufrichtige, ehrliche Entschuldigung - die muss von ganz alleine und aus dem Herzen einer Person kommen. Dazu kann man niemanden auffordern. Überreden. Oder es von jemandem verlangen. Und schon gar nicht jemanden dazu erpressen ("wenn du dich nicht entschuldigst, DANN.."). 

Eine Entschuldigung ist doch in Wirklichkeit nur dann eine Entschuldigung, wenn man sich gerne entschuldigt. Wenn man dahintersteht. Weil es einem eben aufrichtig leid tut. Weil man bereut, was man gesagt oder getan hat. 

Eine Entschuldigung muss ehrlich sein. Sonst ist es keine. Nur wertloses Gewäsch.

Das was ich mit Sicherheit sagen kann ist, dass mich niemals jemand dazu bekommt, mich für etwas zu entschuldigen was mir nicht leid tut. Was für mich kein Fehler war. Ich werde mich nicht dazu drängen lassen, jemals eine Lüge wie diese auszusprechen. Meine Entschuldigungen sollen ehrlich bleiben.

Immer.

Ich werde keine Ausnahmen machen.
Weil mir wichtig ist, dass Entschuldigungen das sind, was sie sein sollten.. 

Schlicht und ergreifend echt.

Sonntag, 21. April 2013

Projekt 365: Woche 25

vom 15.04. bis 21.04.2013






Eine Kette? Ja, diese Kette war mein persönliches Highlight diese Woche. Deshalb kann ich nicht anders, als ein Bild davon zu meinem Bild der Woche zu machen. Mag vielleicht jetzt ziemlich komisch wirken, aber es ist ein Schmuckstück, in das ich mich sofort verliebt habe. Sie zog mich einfach magisch an. 

Ich MUSSTE sie haben. 

Und so machte sich diese Kette auf den Weg: 
Von Nebraska in den USA ins schöne Bayern nach Deutschland. 

Warum und wieso? Die ganze Geschichte erfahrt ihr in meinem gestrigen Posting. 








Samstag, 20. April 2013

Von Nebraska nach Bayern: Die Reise eines Schmuckstücks

"diamonds are a girls best friend"
Es kommt wirklich selten vor, dass ich mich mal in etwas Materielles verliebe. Und wenn, dann sind das eher Animefiguren als Schmuck. Eigentlich bin ich gar nicht so die Schmuckträgerin. 

Ich habe eine Kette, die ich schon jahrelang trage - mit einem Ring dran den mein Verlobter mir zu Anfang unserer Beziehung schenkte und einem Pentagram, das meine Spiritualität repräsentiert. Dann hab ich noch ein Armband von Pandora das ich unregelmäßig trage und eins von Trollbeads was ich aktuell nicht tragen kann da mir noch der Verschluss fehlt. Ansonsten stecken in meinem Schmuckkästchen noch zwei Ringe, einen der extra für mich geschmiedet wurde (ich hab ihn hier mal kurz gezeigt) und einen den ich mir mal bei eBay ersteigerte weil er mir einfach gefiel und ich mich ans Tragen eines Rings gewöhnen wollte (zwecks Ehering). Wenn mir danach ist, trage ich auch die mal.

Alles in allem sind das fünf Schmuckstücke, ich schätze das ist dann doch recht wenig für eine Frau. Hinzu kommen im Mai dann aber mein Ehering und.. die Kette, um die es in diesem Blogeintrag gehen wird.

Das war wirklich Liebe auf den ersten Blick! 

Ich war im Worldwideweb auf der Suche nach eigentlich etwas ganz anderem, als ich in einem Shop aus Omaha, Nebraska auf den Designer Keith Jack und seinen bezaubernden keltischen Schmuck stieß. 

Keltischer Schmuck, das passt ja schon von Haus aus zu mir. Aber dann auch noch das: Eine Triqueta, genau das Symbol in einer Kette verarbeitet, dass sich auch in unseren Eheringen finden wird. Erste Assoziation: Der perfekte Hochzeitsschmuck für mich! Und zum Outfit passt die Kette auch, wie das Tüpfelchen auf dem i.. Doch der Preis und der Standort schreckte ab.

Ich überlegte ziemlich lange, aber nachdem mir die Kette auch nach zwei Wochen noch nicht wieder aus dem Kopf gegangen war und wir inzwischen nur noch fünf Wochen bis zur Hochzeit hatten, entschied ich dann doch, es zu versuchen. Meine bessere Hälfte graste das Internet ab, ob es jene Kette auch in einem anderen, vielleicht europäischen Shop gibt, wegen der Versandzeit und auch den -kosten. Vergeblich. 

Dieser eine Laden aus Omaha blieb der einzige, der diese Kette führt. Zumindest online. Lange Rede kurzer Sinn: Wir entschieden uns zum Kauf. 

Damit begann ein Wettrennen mit der Zeit. Denn Sendungen aus dem Ausland können durchaus vier bis sechs Wochen dauern. Auch je nach der Bearbeitungszeit beim Zoll. Wir wählten extra Expresszustellung und letztendlich lag dann gestern das erlösende Päckchen vor der Tür. Sehr "unauffällig" unter der Fußmatte versteckt. Aber mehr als nur rechtzeitig.

Und ich bin so glücklich - real sieht die Kette noch schöner aus als auf Fotos.


Celtic Synergy - the sum of the two is greater than the individual..
two in one.. one pendant & one necklet.. in a single piece of unique jewelry.
(c) Keith Jack


Falls es jetzt für Verwirrung sorgt: Nein, es sind nicht zwei Ketten. Man kann sie allerdings auf zwei verschiedene Arten tragen. Noch etwas, was ich an diesem Schmuck so überaus faszinierend und besonders fand. Oben sind zwei kleine Magneten eingearbeitet, so dass es ohne Probleme zusammen hält. Eine simple, aber noch nie gesehene Idee aus einer Kette mit einem Handgriff zwei zu machen.

Am Hals sieht das Ganze dann so aus:






Die Beschreibung der Kette im Shop von MacigalOmaha lautet wie folgt:

Transformation Triquetra Necklace with Diamonds
Transformation Necklet features the secrets of an eternal knot! This amazing and beautiful necklace is two designs in one - wear as a row of trinity knots, linked by the sparkle of five tiny diamonds, or let the internal magnets form a circular eternal knot. Measures 18-20" as triquetra knot necklet or 16-18" as circle knot pendant. Sterling silver and diamonds; designed by celtic artist and jeweler Keith Jack. Stunning!

Ich bin wirklich froh, dieser Liebe eine Chance gegeben zu haben. 
Und ich werde diese wunderschöne Kette, bestimmt nach der Premiere auf meiner Hochzeit auch noch öfter tragen. Denn für mich persönlich hat es jetzt nicht nur eine ungewöhnliche Geschichte, sondern durch die Symbolik des keltischen Knotens auch eine besondere spirituelle Bedeutung.

Thanks to the wonderful Cindy from MagicalOmaha! 


Wie findet ihr sie so? Ist sie nicht wirklich atemberaubend schön? :)


Dienstag, 16. April 2013

Blogger-Forum Tag: Persönliches

Im Blogger-Forum gibt es zur Zeit ein Tag zum Thema "Persönliches". Ich dachte, ich mach mal mit - vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen meiner Leser? Generell kann man auf meinem Blog ja eigentlich schon Unmengen an persönlichen Dingen über mich erfahren, besonders wenn man zwischen den Zeilen liest. Da reiht sich das hier eigentlich gut ein. ;)




Welches ist dein größtes Laster?
Rein pragmatisch würde ich jetzt mit "mein Übergewicht" antworten. Da ich das aber zu einfach und auch irgendwie langweilig finde, sage ich lieber folgendes: Ich habe eine sehr schnelle Auffassungsgabe, eine gute Menschenkenntnis und eine unschlagbare Intuition. Im Zusammenspiel führen diese drei Eigenschaften durchaus auch zu verletzenden Äußerungen. Leider merk ich das manchmal gar nicht.
Wer ist dein Vorbild? 
Eiichiro Oda. Nicht weil ich mal so eine große Mangaka werden will wie er (ich kann ja nicht mal zeichnen), sondern weil er von Kleinauf wusste, was er will und dafür gekämpft hat, bis er es bekam.
Wenn du dir eine Zauberkraft aussuchen dürftest, welche würdest du wollen?
Ich glaube dass das Leben selbst schon ganz viel Magie für uns bereit hält. Wir müssen nur lernen, sie wahrzunehmen und auch wert zu schätzen. Zauberkräfte brauch ich daher nicht. Das Leben selbst ist für mich zauberhaft genug. ;)
Was bedeutet "Glück" für dich?
Sich seine Träume erfüllen können und Menschen an seiner Seite zu haben, die einen auf den Wegen dorthin begleiten und unterstützen.
Ist das Glas halbvoll oder halbleer? 
Kommt immer auf den Blickwinkel an. Ich bin prinzipiell eine Optimistin, aber ich bin keine naive Idiotin. Man muss schon einzuschätzen wissen, wann positives Denken angebracht ist und wann nicht. Aber eigentlich hat doch jede Situation ihr Gutes. Letztendlich. Also halbvoll.  Meistens. *grins*
Wo siehst du dich in 10 Jahren / was sind deine Ziele?
Immer noch glücklich bei meinem momentanen Arbeitgeber, ist in der heutigen Zeit ja gar nicht mehr so wahrscheinlich. Aber irgendwie kann ich mir gar nicht vorstellen, woanders zu arbeiten. Eine stabile, gesunde und liebevolle Ehe, vielleicht ein oder zwei Kinder (das auszusprechen fühlt sich aber aktuell noch ziemlich merkwürdig an *g*).. Nächstes Etappenziel: Garten schön anlegen, Dachgeschoss ausbauen. Und am wichtigsten: 10 Jahre mehr Lebenserfahrung inkl. dazugehöriger Reife. Aber: Auf keinen Fall so ganz erwachsen werden!
Dein größtes Erfolgserlebnis ist...? 
Ich glaube, mein größtes Erfolgserlebnis ist, dass mein Leben bis auf ein paar verschmerzbare Ausnahmen genau so gelaufen ist, wie ich es wollte und ich mir schon in jungen Jahren ein paar wirklich große Lebensträume erfüllen konnte.   
Wie lautet dein Lebensmotto? 
1. Geh davon aus, dass alle Menschen um dich herum Idioten sind und freue dich über das, was darüber hinaus geht.
2. Hoffe auf das Beste und erwarte das Schlimmste.
3. Das Können ist in der Regel eine Frage des Wollens.
Was Inspiriert dich? 
Am meisten: Mutter Natur. Musik. Bücher oder sonstwie verarbeitete Geschichten und bewundernswerte Menschen.


An dieser Stelle sollte ich jetzt fünf andere Blogs taggen. Da ich aber finde, dass ja jeder der mag mitmachen kann, ist das für mich eigentlich überflüssig. Aufdrücken tu ich niemandem was. Aber schreibt mir doch, wer mitmacht. ;)

Sonntag, 14. April 2013

Projekt 365: Woche 24

vom 08.04. bis 14.04.2013






Diesmal ganz ungewohnt ein Bild das NICHT hochkant geschossen wurde. Aber Landschaftsbilder machen sich echt besser im Querformat. Ich hoffe, ihr stimmt mir da zu. Das Vorschaubild hier ist jetzt etwas klein - aber mit Klick aufs Bild könnt ihr es ja vergrößern. :)

Tja, was gibt es dazu zu sagen? Wenn man auf einem Berg steht und hinab schaut, vor einem liegend erstmal nur Wiese und dann weiter weg die nächsten Dörfer. Dieser Anblick ist für mich Idylle. Pure Ruhe. Seele baumeln lassen. Auch wenn hinter mir lautstark mähende Schafe standen. *grins*








Donnerstag, 11. April 2013

Freunde aus dem Internet - nur Trugbilder?


Ich wollte spontan mal etwas über das Thema Internetbekannt- bzw. vor allem über -freundschaften schreiben. Warum kann ich gar nicht so genau begründen. Ich dachte einfach darüber nach, wie ich die Leute die heute so um mich sind, eigentlich kennengelernt habe. Dabei ist mir aufgefallen das viele dieser Freundschaften tatsächlich ihre Anfänge im Internet nahmen.

Meinen Zukünftigen hab ich in einem Chat kennengelernt. Eine langjährige und enge Freundin von mir ist ein Kontakt aus einem Esoterik-Forum gewesen. Eine weitere liebe Freundin lernte ich in einem Forum für übergewichtige Frauen kennen, das Tolle: Sie wohnt nur zwei Dörfer weiter. Und dann gibt’s da noch eine Freundin, die ich auf Facebook durch unsere gemeinsame Leidenschaft One Piece kennenlernen durfte und die mir inzwischen auch sehr ans Herz gewachsen ist.

Selbst meine damalige beste Freundin lernte ich im Internet kennen – in einem Meerschweinchen-Forum. Und auch wenn sie heute nicht mehr Teil meines Lebens ist, hat sie, letztendlich eine Internetfreundin die ich nur einmal "real" getroffen habe, mein Leben auf unfassbare Weise bereichert und beeinflusst. Teilweise heute noch, obwohl sie fort ist.

Und dann gibt es noch weitere Leute, denen ich virtuell über den Weg lief und mit denen ich immer wieder schreibe und Kontakt pflege und die ich gelegentlich treffe. Ich bin durch das Medium Internet so vielen interessanten Menschen begegnet, deren Wege sich im "realen Leben" wahrscheinlich nie mit meinem gekreuzt hätten. Aber ich bin für viele dieser Begegnungen wirklich dankbar.

Fakt ist doch, bei aller Kritik und allen Bedenken die man äußern kann.. Wenn die Menschen mit denen man über das Netz zu tun hat keine absoluten Spinner und Lügner sind (ja, auch solchen bin ich hin und wieder begegnet *g*), sind die Gespräche die man mit ihnen führt, die Beziehung die sich langsam zwischen den Parteien aufbaut, auch nicht weniger real oder weniger bedeutend als mit den Menschen, die man auf der Straße persönlich kennenlernt.

Jede Bekanntschaft die man macht, egal wo und wie, kann sich zu einer Freundschaft entwickeln. Das ist Fakt. Ob Party, Chat, Fitnessstudio, Forum, auf der Arbeit oder in der Schule, in einer Mailinglist oder einem sozialen Netzwerk - virtuell oder reell - das spielt in Wirklichkeit doch gar keine Rolle.

Trotzdem hört man immer wieder, wie Internetfreundschaften neben "Reallife Freundschaften" (ich hasse diesen Ausdruck) herabgestuft werden. Dabei gibt es oft nur einen einzigen Unterschied: Die physikalische Entfernung.

Mir ist es egal in welchem Bundesland oder in welcher Stadt die Menschen leben, die ich meine Freunde nenne. Was sie für mich zu Freunden macht ist nicht, dass man sich oft sehen und viel miteinander unternehmen kann. Es sind die intensiven Gespräche, die stimmige Chemie.. und das es sich anfühlt als hätte man sie gestern erst gesehen obwohl das letzte Treffen vielleicht schon ewig her ist.

Meine Freunde sind meine Freunde, egal auf welche Weise ich sie kennengelernt oder ob ich sie bereits persönlich getroffen habe. Natürlich besteht die Gefahr, dass irgendwas nicht passt wenn man sich dann persönlich gegenübersteht, aber ganz ehrlich? Das ist mir auch schon mit Leuten passiert, die ich ganz normal bei meinen Alltagsaktivitäten kennengelernt und mich später dann privat mit ihnen verabredet habe.

Wenn mich jemand nach meiner persönlichen Erfahrung fragt, kann ich nur ganz ehrlich antworten: Einige der innigsten Freundschaften und prägendsten und tollsten Begegnungen die ich jemals erleben durfte und erleben darf, hatte ich bisher mit Bekanntschaften aus dem Internet.

Ich wollte das einfach mal kund tun. Weil Internetfreundschaften immer so verteufelt und herabgestuft werden.. Und meine Erfahrung – kann ja sein das ich einfach Glück hatte – schlicht und ergreifend was anderes aussagt.

Freunde sind Freunde. Was zählt ist nicht, wie oft man sich sieht, sondern wie man im Innern zum anderen steht.. Das macht Freundschaft aus.

Dienstag, 9. April 2013

Portrait of Pirates - Neo: Die Crew


Am Wochenende saß ich da und sollte für eine Freundin mal Aufnahmen von meinen alten One Piece Portrait of Pirates Figuren machen (weiß der Geier was die damit vorhat, ich befürchte irgendwas für die Hochzeit *lol*). Dabei ist aus lauter Langeweile diese Collage entstanden.

Ich dachte ich stell sie hier im Blog mal online, da ich weiß das unter meinen Lesern auch der ein oder andere Otaku und One Piece Fan zugegen ist. Ich werde sowas bei Gelegenheit hat auch mit der Strong und der Sailing Again Reihe machen.

Wünscht sich jemand die Vorstellung einer bestimmten Figur? ;)
Ich habe vieeeeele P.O.P's - also kann ich fast jeden Wunsch erfüllen. 



Montag, 8. April 2013

.. und dann checkte ich dein Facebook-Profil.


Heute bin ich aus einer blöden Laune heraus mal wieder auf deine Facebookseite gesurft. Ich hatte mit einer Kundin zu tun, die deinen Nachnamen hatte. Und ich dachte "och, geh mal gucken was sie so macht zur Zeit". 

Dumme Idee. Echt dumme Idee.

Es heißt ja so schön: Man ist nicht über eine Person hinweg, ehe man aufhört, deren Facebook-Seite zu checken. Ja, so ist es wahrscheinlich. Seit du mir gesagt hast, dass du unsere Freundschaft von damals nicht mehr aufleben lassen willst, hab ich aufgehört, übermäßig viel an dich zu denken, dir zu schreiben. Ich hörte auf, dich zu vermissen. Ich habe Frieden mit der Situation geschlossen. 

Soweit es für mich eben geht.. ohne zu wissen, was damals war.. 

Schwer zu beschreiben, was dennoch in mir vorgeht, wenn ich mir die Spuren anschaue die du heute im Internet hinterlässt. Bilder von dir, mit deinen Freundinnen. Orte, an denen du warst. Dinge, die du erlebt hast. Zeilen die du getippt hast. Sie lesen sich ganz anders als früher, du scheinst ein völlig anderer Mensch zu sein. Und doch.. obwohl du mir so fremd vorkommst..

Ich war eifersüchtig. Dass ich keine schönen Bilder von uns habe. Das ich mit dir nirgends mehr hingehen und nichts mehr erleben kann. Und das du vermutlich nie wieder eine Zeile schreiben wirst die für mich bestimmt ist. Weil ich dich nicht mehr kenne und du keine Zeit mehr mit mir verbringen willst.

Ich sehe das alles und weiß, dass vieles sich verändert hat. Du und ich und alles um uns herum. Aber manchmal, da kann ich es nicht so recht greifen. Ich sehe dein altes Ich vor meinem inneren Auge, wie du mir sagst wie lieb du mich hast, wie du weinst, weil du Angst hast mich als Freundin zu verlieren und ich höre deine Stimme, die Worte von damals in meinem Kopf.. noch so klar.

"Ich hab dich lieb. Ich bin froh das ich dich getroffen habe.. Und auch wenn der Kontakt irgendwann weniger wird, wir werden uns immer kennen. Ich werde alles dafür tun das der Kontakt bestehen bleibt."

Und ich frage mich, wie kann es sein, dass ich jemandem dem ich mal so wichtig war.. auf einmal so egal bin?



Sonntag, 7. April 2013